Im Jahr 1899 ließen Zar Nikolaus II. und Max Freiherr von Burgk eine L-förmige Denkmalhalle im Schweizer Stil nach Plänen von Cornelius Gurlitt errichten. Der Zar kofinanzierte den Bau, da Max von Burgk nachweisen konnte, dass Vorfahren Katharina der Großen in der Gegend gelebt hatten. In der Halle wurden Grabsteine aufgestellt, die sich zuvor in der alten Döhlener Kirche befanden und nach deren Abriss an der Friedhofsmauer angebracht waren. Der älteste dieser Grabsteine stammt aus dem Jahr 1356 und erinnert an Barbara Küchenmeister. Die Sanierung der zuvor verfallenen Denkmalhalle wurde seit 1998 geplant und 2013 gemeinsam mit einigen weiteren Umgestaltungsmaßnahmen im Bereich des Döhlener Ortskerns umgesetzt.

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